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Friedenskreuz Lützerath.pngKina Becker

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Gang mit dem Aachener Friedenskreuz in Lützerath

19. Jul 2021

Kreuzweg für die Schöpfung von Gorleben nach Garzweiler - Einladung zum Abschluss in Lützerath am 1. August 2021 mit dem Aachener Friedenskreuz

Traditionen des Widerstands

Im Frühjahr 1988 machten sich Atomkraftgegner*innen in Wackersdorf, dem geplanten Standort einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage, mit einem Kreuz auf den Weg nach Gorleben – dem geplanten Standort eines sogenannten Endlagers. Sie gingen zu Fuß, in 33 Etappen, über 1200 km. Mehr als 6000 Menschen beteiligten sich an die-sem Kreuzweg für die Schöpfung: Sie drückten damit nicht nur den – auch christlich geprägten – Widerstand gegen die zerstörerische Atomtechnologie aus, sondern auch die Kontinuität der Kämpfe und die Solidarität der Aktivist*innen.

Auf dem Weg von Gorleben nach Lützerath

Vor wenigen Tagen, am 4. Juli 2021, machten sich erneut Menschen auf den Weg, um ein Zeichen für die Erhaltung der Schöpfung zu setzen. Sie greifen die Worte auf, die Papst Franziskus über die Erhaltung der Schöpfung geschrieben hat. Diesmal geht der Weg von Gorleben bis nach Lützerath an der Abbruchkante am Braunkohletagebau Garzweiler. Im Rheinischen Braunkohlegebiet wurden und werden Häuser und Kirchen abgerissen, Bäume gefällt, fruchtbarstes Ackerland kommt „unter den Bagger“ – dies für eine Energie, die die Erderwärmung immer weiter anheizt und unter der heute bereits die Menschen vor allem im globalen Süden leiden. Das Rheinische Braunkohle-revier ist der größte CO2-Emittent in Europa.

Einladung zum Abschluss

Die Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ empfängt die Pilger zu ihrer letzten Etappe am Ziel des Weges.

pax christi im Bistum Aachen hat vorgeschlagen, das Aachener Friedenskreuz an diesem Tag ebenfalls ein Stück weit den Weg mitzu-tragen. Dieses Kreuz wurde 1947 durch die Ruinenstädte und zerschossenen Dörfer des Bistums Aachen getragen als „Zeichen der Sühne für die Verbrechen, die von Deutschland ausgegangen waren.“

In den Jahren 1983 bis 1990 waren Menschen mit diesem Kreuz unterwegs, um auf Orte und Strukturen von Gewalt unserer Zeit hinzuweisen. Dabei führte sie der Weg auch zum Braunkohle-Tagebau, um die Not-wendigkeit zu betonen, die Schöpfung Gottes vor der Zerstörung durch den Menschen zu bewahren. Daran wollen wir mit unserer Teilnahme und mit dem Tragen des Friedenskreuzes anknüpfen.

Vorgesehen ist folgende Abfolge:

  • 8.30 Uhr – Start der 26. Etappe in Jüchen-Glehn am Nikolauskloster
  • 15.00 Uhr – Begrüßung an der Kirche Keyenberg
  • 17.00 Uhr – Prozession nach Lützerath über Felder nahe der Kante

 ab der Mahnwache: mit dem Aachener Friedenskreuz

  • 18.00 Uhr – Gottesdienst mit Übergabe des Kreuzes und Aufrichtung
  • 19.30 Uhr – gemeinsames Abendessen an der Mahnwache Lützerath

 

Wir laden alle herzlich ein, die Pilger*innen auf dem letzten Stück des Kreuzwegs zu begleiten! (für den Weg mit dem Friedenskreuz (unter Benutzung des Aufrufs aus Gorleben)

Bei Fragen oder weiteren Informationen, bitten wir um einen kurzen Rückruf bei M. Esmajor 02161 837234.

Weitere Informationen zum Kreuzweg von Gorleben nach Garzweiler hier!

 

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