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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Heinz Wagner erhält Bundesverdienstkreuz

13. Okt 2021

Heinz Wagner,der, bevor er zum forumZFD wechselte, viele Jahre geschäftsführender Referent von pax christi Aachen war, erhielt am 27. September das Bundesverdienstkreuz.

Eine besondere Anerkennung für seine Verdienste um den Zivilen Friedensdienst (ZFD) wurde dem langjährigen Vorsitzenden und Geschäftsführer des forumZFD Heinz Wagner zuteil. Am 27. September wurde dem „Friedensaktivisten“ im Haus der StädteRegion Aachen das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) verliehen.

„Als Pionier, ausdauernder Inspirator und Organisator des Zivilen Friedensdienstes hat Heinz Wagner über Jahrzehnte den Friedensauftrag des Grundgesetzes beherzigt und sich dabei um die Friedensfähigkeit der Bundesrepublik in hohem Maße verdient gemacht.“, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung von Heinz Wagner.

Im Auftrag des Bundespräsidenten und des Ministerpräsidenten des Landes NRW, Armin Laschet, überreichte Städetregionsrat Dr. Tim Grüttemeier (CDU) die besondere Auszeichnung in Anwesenheit von zahlreichen Gästen. „Es kommt nicht oft vor, dass dieser Verdienstorden an jemanden aus der Friedensbewegung vergeben wird“, konstatierte Grüttemeier in seiner Ansprache, in der er auf das langjährige und bis heute andauernde Engagement des Würdenträgers Bezug nahm.

„Die Friedensläufe, wie sie auch hier bei uns in Aachen seit 17 Jahren durchgeführt werden und in denen sich tausende Schülerinnen und Schüler für den Frieden engagieren, geht auf Ihre Initiative zurück. Dafür möchte ich Ihnen ausdrücklich Danke sagen.“, so Grüttemeier.

In seiner kurzen Ansprache erinnerte Heinz Wagner im Anschluss an die Ordensübergabe daran, wie er gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Friedensbewegter Anfang der 90er Jahre die Initiative für die Einrichtung eines staatlich geförderten Programms eines Zivilen Friedensdienstes (ZFD) begonnen hatte: „Wir wurden damals von vielen Menschen in unserem Umfeld belächelt, weil sie es für völlig ausgeschlossen hielten, dass sich Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam in einem solchen friedenspolitischen Programm engagieren würden. Diese Skeptiker wurden eines Besseren belehrt.“

Aus der Initiative der damaligen Aktivist*innen entstand im Jahr 1998 das von der Bundesregierung geförderte Programm des Zivilen Friedensdienstes. Zunächst mit zwei Millionen Euro ausgestattet, wurden Friedensfachkräfte in Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung ausgebildet, um anschließend in Konfliktregionen in aller Welt eingesetzt zu werden. Heute, über 20 Jahre später, ist der Zivile Friedensdienst zu einem festen Bestandteil deutscher Friedenspolitik geworden. Über 1.500 Friedensfachkräfte wurden bislang in über 60 Ländern weltweit eingesetzt, die Fördersumme ist mittlerweile auf jährlich über 50 Millionen Euro angestiegen.

„Das Bundesverdienstkreuz ist eine Ehrung für alle, die sich über viele Jahre und Jahrzehnte für den Zivilen Friedensdienst als Gemeinschaftswerk von Staat und Zivilgesellschaft engagiert haben. Dass dieses Engagement nun in besonderer Weise anerkannt wird, freut mich umso mehr“, betonte Heinz Wagner in seiner Ansprache.