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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Keine Menschenwürde für Geflüchtete – Die Lager an den EU-Außengrenzen schließen!

16. Feb 2021

Ab Montag den 15. Februar 2021 machen der aks Arbeitskreis kritischen Sozialarbeit Aachen, pax christi im Bistum Aachen, Aktion Bürger*innen Asyl Würselen und Seebrücke Aachen mit einer Plakataktion auf die unzumutbaren und menschenunwürdigen Zustände in Geflüchteten-Lagern an den Außengrenzen der EU aufmerksam.

Dazu werden 50 Plakate für zwei Wochen an Stromkästen im Aachener Stadtgebiet ausgehängt.


Das Versprechen der EU „No more Morias“ nach dem Brand im September des vergangenen Jahres ist bis heute nicht eingelöst worden. Im Gegenteil: In dem neu errichteten Lager auf der griechischen Insel, in dem zurzeit über 7.000 Menschen leben, fehlt es an allem. Seit Weihnachten kämpfen die Geflüchteten im abgebrannten Lager Lipa, im Norden Bosnien-Herzegowinas ums Überleben. Lokale Behörden behindern den Wiederaufbau und von der EU ist keine Hilfe zu erwarten.

Die Ankündigung der Bundesregierung, deutschlandweit insgesamt 1.553 Personen aufzunehmen und auf die Bundesländer aufzuteilen, ist völlig unzureichend. Der Wunsch zu helfen ist in der Bevölkerung viel größer: Über 200 Kommunen haben sich mittlerweile zum „Sicheren Hafen“ erklärt, also angekündigt, dass sie – über die Verteilschlüssel hinaus – weitere Geflüchtete aufnehmen möchten. Dazu kommt es aber nicht, da auf die Notwendigkeit einer europäischen Lösung verwiesen wird, die aber aus Mangel an Solidarität seit Jahren auf sich warten lässt.

Stattdessen braucht es dringend einen Politikwechsel, weg von einer Politik der Abschreckung und Migrationsabwehr hin zu einer menschenrechtskonformen und humanen Migrations- und Asylpolitik.

Es braucht jetzt ein Zeichen der Menschlichkeit!