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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Der Vorstand

Auf der Bistumsversammlung im September 2016 wurden Vorstand und Beirat von pax christi Aachen neu gewählt. Neben Hiltrud Schmitz, die als Vorsitzende bestätigt wurde, sind Rahel Skowron, Theo Pannen (geistlicher Beirat) und Lambert Esser (Vorsitzender und Geschäftsführer) neu dazugekommen.



Hiltrud Schmitz, Vorsitzende

Meine erste Begegnung mit pax christi war bereits in den 60er Jahren in Frankreich, wo es früher von pc betriebene Pilgerherbergen gab. Obwohl mich das damals sehr beeindruckt hat, kam ich zur deutschen Bewegung erst Anfang der 80er Jahre im Rahmen der Demos zum Natodoppelbeschluss. Ich fand in der Gruppe Viersen engagierte Streiter gegen Rüstung in jeder Form, für Gewaltfreiheit,  Erinnerungs - und Versöhnungsarbeit.

Genau das war mir  wichtig als Kriegskind, das sich schon in der Schule intensiv mit der unseligen deutschen Vergangenheit auseinandergesetzt hatte. Daraus erwuchs auch ein nachhaltiges Interesse an Fragen des Judentums, an der Entwicklung Israels und der Lage im gesamten Nahen Osten und logischerweise  auch am Islam. Folgerichtig war ich in  den 90er Jahren längere Zeit Mitglied und später Sprecherin der Nahostkommission. Als einen Kernpunkt der pax christi Arbeit sehe ich die Versöhnungs - und Erinnerungsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene an. Sie ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich habe von Anfang an den Freiwilligendienst als ein wertvolles Instrument  für diese Arbeit gesehen und ihn  eine Zeitlang im AK Polen mit begleitet. Die bisherigen Kontakte und Projekte in einigen Ländern des früheren Ostblocks sollten wir deshalb weiter pflegen und andererseits eine Zusammenarbeit mit unseren unmittelbaren Nachbarn in den Niederlanden, Belgien und evtl. Frankreich anstreben.

Privat lebe ich in einer Partnerschaft, habe 2 erwachsene Töchter und 1 Enkelin. Seit 2005 bin ich als Sonderschullehrerin pensioniert und betätige mich als Dozentin für Fragen rund um den Computer bei der VHS.



Rahel Skowron 

Kennengelernt habe ich pax christi in meinen Kinderjahren bei den jährlichen Bistumsversammlungen, wo wir als Familie gemeinsam Fußball spielen und uns mit den aktuellen Themen zum Frieden in der Welt beschäftigen konnten. Geprägt von friedvollen Demonstrationen mit dem Aachener Friedenskreuz und der Installation des Mahnmahls "Auch hier begann der zweite Weltkrieg" war ich begeistert davon, wie sehr Menschen das Gesicht der Welt verändern können, wenn sie zusammenhalten und zusammen arbeiten.

Als Öcher Mäddche konnte ich den jährlichen Aachener Friedenslauf mitlaufen und bei der Friedenspreisverleihung mitfeiern und freue mich immer noch auf diese beiden Veranstaltungen. Nach meinem Abitur 2007 habe ich mich dazu entschieden, meinen Dienst für den Frieden mit pax christi in einem polnischen Kinderheim in Kisielany zu leisten. Nach diesen Erfahrungen wollte ich mich beruflich neu orientieren, habe im pax christi Büro als Praktikantin für den Friedenslauf gearbeitet und mich mit mehreren Jobs orientiert, wo ich hin möchte. 

2009 entschied ich mich dazu, Sozialpädagogik berufsbegleitend in den Niederlande zu studieren und gleichzeitig im Vinzenz-Heim Aachen mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Diese Arbeit macht mir mit fast 30 immer noch genauso viel Spaß, weil ich täglich mit freundlichen Menschen zusammen arbeiten darf, die sich selbst und ihre Umwelt stetig reflektieren und verbessern wollen. Um dabei noch besser helfen zu können, habe ich nach Abschluss des Bachelors einen ebenfalls berufsbegleitenden Master-Studiengang in Aachen im Kooperationsmanagement besucht und Anfang 2016 erfolgreich abgeschlossen. Meine gewonnenes Wissen und Erfahrungen möchte ich im Vorstand von pax christi einsetzen und freue mich auf das nette Team und positive Zusammenarbeit mit allen Partnern und Gleichgesinnten.



Lambert Esser, Vorsitzender und Geschäftsführer

Mein Name ist Lambert Esser, ich werde im Januar 2017 60 Jahre alt. Ich bin Familienvater zweier Kinder und Großvater von 4 tollen Enkelkindern.  1999 habe ich pax christi während der Bistumswallfahrt „Sich Erinnern und Vertrauen" kennengelernt. Damals bin ich mit zwei Rollstuhlfahrern nach Kreisau , Auschwitz und Krakau gepilgert. Die Arbeit der Freiwilligen - damals nur in Kreisau und Bobrek - hat mich inspiriert, Mitglied zu werden. 

In den Folgejahren habe ich mich dafür eingesetzt, dass weitere Einsatzstellen gefunden wurden, und vor allem 2 Einsatzstellen für junge Menschen aus Polen und Bosnien in Kooperation mit dem Vinzenzheim in Aachen geschaffen wurden. Seit 16 Jahren werden diese Friedensdienstleistenden und deren zahlreichen Projekte  durch die Mitglieder des AK- Polen begleitet. 

Wichtige Überlegungen und Personalentscheidungen stehen in dieser Wahlperiode an. Neben den Zielen und Werten, die wir vertreten, wird auch die Wiederbelebung der Bewegung und Begeisterung für junge Menschen an unseren Projekten eine große Aufgabe sein. Ich freue mich, diese Herausforderung annehmen zu können. 



Theo Pannen, geistlicher Beirat

Und wer ist der neue Geistliche Beirat?

Er heißt Theo Pannen, ist Pastoralreferent im Bistum Aachen seit 1986 und war in verschiedenen Feldern und Aufgaben eingesetzt, davon viele Jahre als Hochschulseelsorger. Seit 2014 ist er in der GdG Krefeld-Süd tätig, zur einen Hälfte im Dialog „Kunst und Kirche an Pax Christi Krefeld“, zur anderen  in der Pfarrei St. Augustinus Krefeld, wo er ein nach cic 517.2 ermöglichtes, besonderes Leitungsmodell mit sechs ehrenamtlichen Gemeindeleitenden und einem priesterlichen Moderator (daher der auch verwendeten Kurzname: Moderatorenmodell) begleitet.

Als pax christi-Mitglied bin ich in den Achtzigern in der Krefelder Gruppe gestartet. Jetzt freue ich mich auf eine Zeit mit bistumsweitem Blick und Radius, und auf jede neue Begegnung mit denen, die auch bei pax christi sind oder die sich dafür interessieren.



 

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